Projekt Avalon: Die Zeit

Die Monate werden auf Avalon anhand der blauen Vollmonde Lumaenors gezählt, wobei jeweils die erste Nacht im neuen Monat von insgesamt drei vollen Monden erleuchtet wird: jenem Blauen, sowie von einem Grünen und einem Roten.

In der fünfzehnten Nacht des Monats weicht das blaue Licht Lumaenors einem schwarzen Mond Shaeznars, das erst wieder in der siebzehnten Nacht zu wachsen beginnt.

Ein avalonischer Monat sieht drei rote Vollmonde Tarans und man könnte gar behaupten, das einzig verlässliche an ihm ist seine Unbeständigkeit.

Natürlich bedeutet das aber auch drei weitere schwarze Monde in nur einem einzigen Monat.

Mit dem grünen Mond Nymias ist es nicht ganz so einfach.

Jeder Monat sieht zwei volle Monde der geheimnisvollen Göttin. Einen in der ersten Nacht und den Zweiten in der Sechzehnten. Dazu kommen auch von Nymia zwei schwarze Monde.

Zwischen ihrem ersten Vollmond am Monatsanfang und ihrem ersten schwarzen Mond liegen sieben Nächte, während vor ihrem zweiten Vollmond nur sechs Nächte liegen und danach ebensoviele zum nächsten schwarzen Mond folgen.

Anschließend braucht der grüne Mond wieder sieben Nächte um in seiner vollen Pracht zu erstrahlen.

Man könnte meinen Nymia verliere zunächst langsam den Glauben an die Mächte des Lichts, um später im Monat diesen nur langsam wieder zurück zu gewinnen.

Es sind jedoch jene Nächte des schwarzen Mondes, die der Shaeznar, in denen schreckliche Dinge auf Avalon geschehen.

Die Leute im Nebel fürchten jede einzelne von ihnen, ganz egal ob sie abergläubisch sind oder nicht.

– Tilmaer Lumin

Die avalonische Woche besitzt 5 Tage: Sol, Lum, Nym, Tar und Sha.

Der avalonische Monat besitzt 6 Wochen.

Das avalonische Jahr besitzt 12 Monate.

Die Menschen im Nebel schreiben das Jahr 1504 n. B. (nach Bahamuts Erscheinen auf Avalon).


Mehr über Projekt Avalon:

Die Kontinente
Das Inselreich
Die Götter
Die Völker
Das Königreich

Die Zeit (dieser Beitrag)
Die Metropole (demnächst)

Advertisements
Projekt Avalon: Die Zeit

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #12

Dem Feuerkult auf der Spur

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Scharlachrote Mondhalle

Liebste Mama,

ich habe den Feuerkult endlich gefunden! Nach all der Zeit nähert sich nun der Tag an dem ich euch rächen werde.

Nachdem wir das Kloster, von dem ich dir bereits erzählt habe, verlassen hatten, reisten meine Gefährten und ich zur Federsturmspitze.

Der Turm ragt wie ein Schwert aus den Nebelwolken der ihn umringenden Schlucht. Wie gerne ich diesen Anblick mit euch geteilt hätte. Nach einem vorerst freundlichen Empfang mussten wir jedoch schnell feststellen, dass sich auch dort Kultisten eingenistet hatten. Diese haben jedoch das Element der Luft angebetet und schienen verfeindet mit den Jüngern der Schwarzen Erde zu sein. Wir gerieten in einen heftigen Kampf, den wir siegreich überstanden. Der Generalfeldmarschall der Kultisten floh im Anblick der sicheren Niederlage und verschwand auf seinem Pferdegreifen in einer schmalen Erdspalte auf der gegenüberliegenden Seite der Schlucht. Auch wenn die anschließende Suche wegen starken Nebels erfolglos blieb, wendete sich das Blatt zu diesem Zeitpunkt für mich.

Wie aus dem Nichts, marschierte auf einmal ein Trupp von Feuerkultisten auf uns zu.

Da wir auf unseren erbeuteten Greifen saßen, hofften wir kurz als Luftkultisten zu erscheinen. Diese Hoffnung wurde jedoch jäh zerschmettert, denn scheinbar stehen sich Luft und Feuer näher und daher konnten wir unser Gegenüber nicht täuschen. Ohne vorherige Warnung eröffneten sie das Feuer und ohne die magischen Fähigkeiten von Javic wären wir ihren Feuerzaubern sicher erlegen. So aber konnten wir jedoch die Oberhand gewinnen und sogar einen Gefangenen nehmen.

Dieser erzählte uns mithilfe einer Geistesbeeinflussung durch unseren Magier alles was er wusste. Wie schnell mein Herz schlug, da ich nun wusste wo der Feuerkult zu finden ist. Doch noch musste ich mich in Geduld üben, da Javic zunächst in den Süden reisen wollte, um Erkundigungen in Schiffsbauerberge einzuholen. Mir war es zwar zuwider meine Rache noch weiter aufzuschieben, jedoch wollte ich meine liebgewonnenen Gefährten nicht schon wieder verlassen.

Die Reise in den Süden dauerte mehrere Tage während derer kaum Nennenswertes geschah. Allerdings erschien uns eines Abends eine schreckliche geisterhafte Gestalt, die scheinbar einst ein Ritter gewesen war und sich in den Dienst von Enna stellte. Da wir die Gestalt jedoch nicht auf unseren Greifen mitnehmen wollten, befahl die Kriegerin ihr sich zur Federsturmspitze zu begeben, wo diese nie ankam. Was die genauen Hintergründe dieser Erscheinung waren, vermag ich mir nicht zusammenzureimen.

Als wir endlich in Schiffsbauersberge ankamen, mussten wir leider feststellen, dass die Stadttore zur Abendstunde geschlossen werden und bis zum Morgen keinem mehr der Eintritt gestattet wird. Unseren Unmut ob dieser Tatsache ließen wir die Stadtwachen lautstark vernehmen und wüteten die ganze Nacht vor den Mauern. Ennas und Solanhis Wut reichte sogar so weit, dass die beiden die Stadt im Morgengrauen mit ihren Pferdegreifen überflogen und die Tiere dazu anstachelten ihre Notdurft über den Dächern zu verrichten. Dass sie dafür ein Stadtverbot ausgesprochen bekamen verwunderte mich kaum. Anschließend flogen die beiden auf die gegenüberliegende Seite des Flusses nach Womfort, wohin wir ihnen später folgen wollten.

Zunächst aber erledigten Javic und ich einige Besorgungen und gingen in den Alten Schiffsbauer, da der Magier dort einen Bekannten treffen wollte. Worin es in diesem Gespräch ging, weiß ich leider nicht. Nachdem wir unsere Geschäfte getätigt hatten folgten wir den anderen nach Womfort und mussten feststellen, dass Solanhis sich auch dort schon Feide gemacht hatte. Diesmal kam es zu Streit mit ein paar Matrosen, die sich auf ihrem Schiff am Hafen befanden. Auch diesmal endete es im Kampf, den wir überlegen führten. Nach unserem Sieg untersuchten wir das Schiff und fanden Hinweise, dass es sich um Wasserkultisten gehandelt haben musste. Das Schiff war Enna und Javic noch von ihrem Abenteuer in der Feste Flusswacht in Erinnerung geblieben und wir fanden unter Deck die vermissten Bücher des zwergischen Gelehrten. Javics Bekannter versprach diese nach Niewinter zu bringen.

Es scheint als seien alle in die Machenschaften der Kulte verstrickt. Auch wenn mich diese Erkenntnis nicht näher an mein Ziel bringt, so keimt allmählich der Wunsch in mir nicht nur den Feuerkult zur Strecke zu bringen, sondern alle diese verdammten Elementarkulte. Sie alle bringen so viel Unglück über diese Gegend.

Doch nun konnten wir endlich zurückreisen und uns auf der Suche nach den Dienern des Feuers machen, die sich in einem Turm nicht weit der Federsturmspitze aufhalten sollen.

Mein Herz schlägt schnell, wenn ich daran denke euch bald rächen zu können.

In Gedanken umarme ich euch drei.

Alles Liebe,
Layla


Die Prinzen der Apokalypse ist unsere inoffizielle Übersetzung von Princes of the Apocalypse.

Es handelt sich um die Fortsetzung unserer ersten 5E-Kampagne die mit Die verlorene Mine (Lost Mine of Phandelver) begann und uns über die Tyrannei der Drachen zu dieser Storyline geführt hat.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
Wie schreibe ich mit?

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #12

Projekt Avalon: Das Königreich

Wir schreiben das Jahr 1504 nach Bahamuts Erscheinen auf Avalon und Eralion ist das letzte Reich der Drachenkönige, deren mächtige Blutlinien durch uns Menschen noch immer fortleben.

– Tilmaer Lumin

Eralion ist also das letzte Reich der Drachenkönige. Die vier anderen – Isgard, Fiirlann, Marisa und Lampur – sind bereits wieder in kleinere Fürstentümer, Grafschaften und Stadtstaaten zerfallen. Das Letzte Königreich erstreckt sich nahezu über die gesamte Hauptinsel Avalons, denn nur das Land im Schatten des uralten Waldes Shalunha liegt ausserhalb seiner Grenzen.

„Projekt Avalon: Das Königreich“ weiterlesen

Projekt Avalon: Das Königreich

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #11

Vier

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Federsturmspitze

Hochverehrte Herrin der Drei,

auf der Rückreise von Dreieber, Westbrücke und dem Hof der Nesselbienens statteten wir den Rittern des Federsturms und ihrem weißen Turm einen besuch ab.

Es war… aufregend Gast der Ritter zu sein und endete damit, dass wir die neuen Herren der Federsturmspitze wurden. Ich will Euch nicht mit Details belästigen, doch seid versichert, dieser “Ritterorden” war nicht viel mehr als ein Haufen verzogener Tiefwasseraner, denen zu viel Freizeit und Sommerfrische im schönen Dessarintal zu Kopfe gestiegen war.

„Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #11“ weiterlesen

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #11

Strongholds & Followers

strongholds-streaming-cover

Matt Colvilles Rekord-Kickstarter Strongholds & Streaming ist in aller Munde. So findet man nicht nur auf Tribality und Bell of Lost Souls mehr über das Projekt. Allerdings halte ich die eigentliche Kickstarter-Seite dennoch für die beste Informationsquelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Videos von Matt sind einfach auch hier sehenswert und interessant.

„Strongholds & Followers“ weiterlesen

Strongholds & Followers

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #10

Die Federsturmspitze

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Ferdersturmspitze

b_ndnis

Hochverehrter Sildar Winterhalle,

Ich hoffe Ihr seid bei bester Gesundheit und Eure Erwartungen hinsichtlich Neuigkeiten über den Verbleib der Gesandtschaft aus Miraba sind nicht allzu hoch. Meine Ungeduld wächst, denn noch immer haben wir keine Erfolge diesbezüglich zu melden. Möchte Euch heute über die letzten Ereignisse, die wir in der Felssturmfeste erlebten berichten.

„Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #10“ weiterlesen

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #10