Die Glasbläserei

Im Sommer 4710 AZ erbat eine Gruppe Variser bei Baron Meliathas von Medvyed die Erlaubnis an der Furt über den Dornenfluß einen Gasthof zu errichten. Mit den varisischen Familien reiste auch ein geheimnisvoller Halbelf. Der Mann verließ seine Reisegefährten mit zwei jungen Männern der Sippe und eröffnete am Schloßplatz eine Glasbläserei.

Das niedrige Fachwerkhaus besitzt weiß geputzte Wände, die von einem nahezu schwarzen Holztragwerk gehalten werden. Getrocknetes Schilf deckt das weit überstehende Satteldach, durch das ein Rauchabzug aus dunklen Bruchsteinen unablässig qualmt, ob Tag oder Nacht. Honigfarbene Butzenfenster erhellen die finstere Werkstatt und werfen ein goldenes Licht in den gut bestückten Verkaufsraum. Hier werden farbenfrohe Schmuckstücke wie Glasperlenketten für Hand und Fuß, kunstvolle Gebrauchsgegenstände wie schlanke Vasen und breite Schalen angeboten.

Von Zeit zu Zeit bietet der Glasbläser allerdings auch magische Gegenstände an. Er lässt dann von reisenden Zauberkundigen seine kleinen Meisterwerke verzaubern und teilt den Gewinn mit den magisch Begabten. Der Meister ist ein verschlossener Mann, seine beiden Gesellen erzählen im Silbernen Krug jedoch, dass in den Adern des Halbelfen das Blut einer uralten Familie von Glasbläßern aus dem fernen Minkai fließt. Im Gasthof Grüne Beute wird dagegen vermutet, dass er wie so viele vor seiner gesetzlosen Vergangenheit in die Flußkönigreiche geflohen ist.

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