Spielbericht: Unter Piraten #3

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17. Sarenith, 4714 AK
Glitschige Küste, Fiebersee

Seid gegrüßt Meister Dragonetti,

Weinbart, der Gnom aus Port Fährnis, wurde aus dem Faß befreit und lebt! Die Mannschaft der Wermuth hatte jedoch nicht aufgehört den kleinen Mann zu quälen und zu schikanieren, der ständig nur von einem „Irrtum“ und Expeditionen zu den Zyklopenruinen faselte. Er schien aber auch in keiner Weise geeignet für das Leben an Bord eines Piratenschiffs.

Kurz nachdem wir die Insel Motaku und den Regen hinter uns gelassen hatten, traf uns ein ausgewachsener Sturm. Das Unwetter baute sich einen Tag und eine Nacht auf, wütete einen Tag und eine Nacht und klang einen Tag und eine Nacht langsam wieder ab. Mehrfach fand ich Weinbart zur Morgendämmerung bewusstlos an Deck der Wermuth. Keiner wurde in jenen stürmischen Zeiten so oft zur „Tanzstunde“ von Meister Geißel gebeten wie der Gnom. 

Die Rumbestände konnten noch nicht wieder aufgefüllt werden, so waren Harrigans Seeräuber nüchtern und tüchtiger denn je. Selbst Xabala, die „Wetterhexe“ aus Port Fährnis, hatte ihren Platz gefunden. Heute erst wurde sie vom Kapitän mit einem Zaubertrank belohnt. Doch was hätte das Pack angestellt, wenn der Sturm sie nicht auf Trab gehalten hätte?

Nachdem uns das Unwetter nach Südosten abgedrängt hatte, verlassen wir die Glitschige Küste wieder und halten nun Kurs nach Osten. Harrigans Ziele bleiben mir ein Rätsel, jedoch konnte ich den „Näher“ und die Geschützmeisterin belauschen, die vermuten, dass der Kapitän auf der offenen Fiebersee Handelsschiffen aus Blutbucht, dem Mwangibecken und Sargava auflauern will.

Ich werde meinen Posten nicht verlassen, eher will ich in den Himmel auffahren und mit den Engeln tanzen!

Euer ergebenster Diener, Drazit


Abenteuer:
Meuterei auf der Wermuth, Teil Eins: Die Wermuth

Gruppenzusammensetzung:
Dipplin Brettrerd Zarzukert
(CN m Gnom Beschwörer 1)
Xabala Katt
(CN w Mensch [Mwangi/Ulfen] Seehexe 1)

Die Wermuth
Nach seiner Befreiung durch Xabala, erkundete Dipplin das Schiff auf dem er sich wiederfand. Er stieß dabei auf Riaris Krein in der Offizierskajüte, die ihm sogleich die übelsten Beschimpfungen an den Kopf warf. Noch hat es keiner gewagt die gesicherten Bereiche der Wermuth zu erkunden.

Tag 8: Der Sturm
Gifter Tibs ging während dem Sturm über Bord. Dipplin und Xabala allein waren zu schwach, um der Gnomin aus den tobenden Wellen der Fiebersee zu helfen. Sie überredeten jedoch Mahiem ihnen beizustehen und retteten so das Leben von Gifter.

Tag 11: Quälerei unter der prallen Sonne
Dipplin und Xabala wurden zusammen mit Schivikah erwählt um näher an die Glitschige Küste zu schwimmen und Krabben zu fangen. Am Korallenriff angekommen, griff eine Riffklaue Schivikah an. Die Mwangi wurde von der Seehexe geheilt und erlegte die Aberration kurz darauf mit ihrem Dolch, unterdessen floh der Gnom zurück zum Schiff.

Da nur zwei der sieben Spieler anwesend waren, spielten sich Tag 5 bis Tag 11 schon sehr viel schneller. Für die SC der Abwesenden habe ich angenommen, dass sich diese auf die Arbeit an Bord und ihrer Erholung davon konzentrieren. Dipplin wurde, wie weiter oben erwähnt, häufig für das Versagen bei seinen Tagesaufgaben bestraft. Der Beschwörer ist regeltechnisch nicht als Seefahrer ausgelegt, was seinen Spieler teilweise doch etwas ratlos zurückließ. SC ohne entsprechende Fertigkeiten oder Attribute haben es am Anfang einfach noch schwerer, was zusätzlich frustrierend sein kann.

Bildnachweis: http://paizo.com/paizo/blog
Illustrator: Andrew Olson

 

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