Thematisches Fokussieren, Teil 9

Die Gottheit der gewöhnlichen Seefahrer ist Gozreh. Hier und da ein Stoßgebet an die allgegenwärtige Gottheit der See und des Wetter kann nicht schaden, auch wenn man seine schwarze Seele eigentlich bereits Besmara verschrieben hat. Gozreh ist eine zwiespältige Gottheit, was auch ihre anderen Namen verraten: Hyjarth und Tourithiader oder der Wind und die Wellen. So unterschiedlich wie das Wesen Gozrehs, sind auch die Effekte wenn ihre Priester Energie fokussieren:

Positiv: Alle Betroffenen fühlen sich plötzlich von warmem Wasser empor gehoben, und tatsächlich kann man sie dabei beobachten wie sie von einer unsichtbaren Kraft auf die Zehen gehoben werden, nur um sanft wieder nach unten auf den Boden zu sinken. Humanoide fühlen jenes Wasser nur bis zu ihrem Hals steigen, während ihnen eine kühle Briese ins Gesicht weht, die den salzigen Geruch des Meeres trägt, und Verletzungen und Schmerzen von ihnen abwäscht. Sie fühlen sich durch die Kräfte von Wind und Wellen gereinigt. Untote empfinden das Gefühl als unbarmherzigen Wind, der zornig an ihnen zieht und zerrt, ganz so wie ein wildes Tier mit todbringenden Krallen. Untote die durch diesen Effekt getötet werden, werden häufig durch die Luft gewirbelt, als wären sie in einem unsichtbaren Wirbelsturm gefangen. Ihre körperhaften Überreste weisen tausende winziger Schnittwunden auf.

Negativ: Alle Betroffenen fühlen wie eiskaltes Wasser über sie hereinbricht und sie herumwirbelt, als wären sie in einem Mahlstrom gefangen. Dieser Augenblick des Schwindels beherrscht nur ihren Geist, doch man kann sie dabei beobachten leicht zu taumeln. Das stechende Gefühl von gefrierendem Salzwasser und eiskalten Winden scheint jegliche Körperwärme aus ihnen zu saugen. Solche die dem Effekt erliegen bleiben nass bis auf die Haut und kalt wie Eis. Untote die von dem Effekt profitieren fühlen wie sich Wind und Donner hinter ihnen aufbaut, sie empor hebt und sie mit gestohlenem Atem und neuem Leben erfüllt.


Quelle
: Thematic Channeling von Ian “Set” Turner in Wayfinder #2 von Paizo Fans Unlimited
Bildnachweishttp://paizo.com/paizo/blog
Illustratorin: Jorge Fares


Wir stürzten uns nach Die Kadaverkrone also Unter Piraten. Ich mochte den Abenteuerpfad sehr gern, meine Spieler…innen überhaupt nicht. Ja es waren tatsächlich die Damen unserer Spielergemeinschaft, die der unguten Situation zu Beginn der Kampagne nichts abgewinnen konnten. So kamen die grandiosen Aspekte von Unter Piraten, die Sandkiste von Kingmaker oder besser gesagt das Aquarium und das verruchte Flair von Savage Tide (meinem absoluten Favoriten unter den APs) gar nicht erst zum erblühen. Schade, doch ich war selbst schuld. Ich hätte den Warnungen vor dieser unguten Situation in all den Foren mehr Gehör schenken sollen! Und jetzt spielen wir nicht mehr Pathfinder, sondern wieder das „Original“ Dungeons & Dragons. Nein, so sehe ich das nicht und so ist es auch nicht. Unter Piraten trägt keine Schuld daran, dass wir der 5E eine Chance geben.

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Thematisches Fokussieren, Teil 9

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