Spielbericht: Die verlorene Mine #4

Helden

Das Jahr der Kriegerprinzessin
4. Eleint, 1489 TZ
Phandalin

Verehrter Vipernmeister,

Gestern Abend sind “unsere Helden” aus dem Niewinterwald zurückgekehrt. Die einfältigeren Bewohner von Phandalin haben eine Hand voll Karawanenwächter aus Niewinter so geadelt, nur weil diese es gewagt hatten den Blutwesten auf offener Straße die Stirn zu bieten. Sie haben es dabei aber immerhin geschafft drei von den Anfängern kalt zu machen. Wir werden sicher bald sehen was “unsere Helden” wirklich drauf haben.

Wie dem auch sei, die benannte Abenteurergruppe scheint aus einem menschlichen Magier, einem zwergischen Kleriker des Moradin, zwei Mondelfen – einer Frau und einem Mann -, zwei Waldelfinnen und einer Drow – die sich mit billiger Magie als Sonnenelfin verkleidet – zu bestehen. Eine höchst ungewöhnliche Mischung und für meinen Geschmack viel zu elfisch. Das Netzwerk ist sicher nicht an einem zweiten Illefarn interessiert!

Auf die Verbindung zwischen den Bruchzahngoblins und den Blutwesten sind sie jedenfalls noch nicht gekommen, vermute ich. Denn sonst wären selbst “unsere Helden” nicht einfach so blauäugig auf die Suche nach Burg Bruchzahn gegangen. Und das ohne jedweden Hinweis auf die Lage der Goblinfeste. Mit mehr Glück als Verstand haben sie die Burg jedoch tatsächlich aufgespürt und den König der Gelbhäute erschlagen. Das wäre wiederum nicht jedem dahergelaufenen Karawanenwächter gelungen. Es scheint sich in jedem Fall um passable Spürhunde zu handeln, die auch mal zubeißen können, wenn es sein muss. Auch dem Netzwerk haben sie damit einen Dienst erwiesen, denn diese verdammten Bruchzahngoblins haben seit Wochen Reisende entlang der Hochstraße und des Dreieberpfades überfallen.

Meine Vöglein haben mir allerdings berichtet, daß sie weder Gundren Steinsucher, noch eine Karte des Zwergs mit dem Zugang zur Wellenhallhöhle retten konnten. Der Mensch, der Zwerg und die Drow kehrten zuerst nach Phandalin zurück. Rangrim Frostbart, der zwergische Kleriker, marschierte sogleich hitzköpfig zur Taverne.

Die Blutwesten, die immer vor dem Schlafenden Riesen abhängen, haben die drei dann auch gleich gehörig aufgemischt. Sie kamen nur knapp mit dem Leben davon und retteten sich in die neue Wäscherei, ganz in der Nähe der Trinkhalle. Und da trauen sich die Blutwesten nicht rein. Der Shou, dem die Wäscherei Nebeldrache gehört, hat ihnen bei seiner Ankunft mit bloßen Händen gezeigt was wahre Kampfkunst ist.

Den anderen habe ich dann einfach Igur Proluvska, diesen Trottel von Totengräber, vorbeigeschickt. Sie haben den Köder gefressen und sind gleich wutentbrannt ihren Gefährten nach losgestürmt. Ihnen erging es jedoch sehr viel besser an der Taverne. Sie haben die Blutwesten vertrieben und ihre Spuren zum alten Herrenhaus zurückverfolgen können. Ein paar feine Spürhunde, die dem Netzwerk sicher noch gute Diensten erweisen könnten.

Am nächsten Morgen zogen sie dann aus, um die Ruine von Haus Tresendar zu erforschen und den Blutwesten zu Leibe zu rücken. Der Schüler des Shou, ein ungewöhnlich begabter Halbling, hatte vom Eschenblattjungen erfahren, daß es einen geheimen Zugang zu den Gewölben unter dem Herrenhaus gibt. So schlüpften der Zwerg, die Drow und jener Halbling durch den geheimen Tunnel im Wald, während die anderen Elfen über den Kellerabgang hinabstiegen.

Erfolg sei unser,
eine Viper in Phandalin


Die verlorene Mine ist unsere inoffizielle Übersetzung von Lost Mine of Phandelver.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
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