Spielbericht: Die verlorene Mine #12

Die Wellenhallhöhle

Das Jahr der Kriegerprinzessin
27. Eleint, 1489 TZ
Phandalin

Geehrter Ritter Frume,

bei Moradins Hammer, wir haben sie gefunden! Wir haben den Zugang zur Wellenhallhöhle gefunden!

Doch lasst mich von vorne beginnen. Ich folgte mit meinen Gefährten Galinndan Amakiir und Thia Silberwedel einem Hinweis auf den Höhleneingang, als wir des nachts, mitten im Wald, Kampfeslärm vernahmen. Wir folgten dem Lärm und stießen auf weitere unserer Gefährten: Enna im Mondgeflüster, Nhiltaana Arabund und Javic Vren. Sie hatten sich gerade eines Feindes erledigt. Beim Barte meines Vaters, was für ein Zufall! Der Seelenschmied scheint uns wahrlich gewogen zu sein.

Wie wir erfuhren, befanden sich die Drei gerade auf dem Weg zu einem geheimnisvollen Ort, der Hain des Einhorns genannt wird, um dort den armen Javic vom Fluch der Lykanthropie zu befreien. Er hatte sich diesen Fluch anscheinend bei einer Dirne geholt, so zumindest ließ es Enna durchblicken, was der Junge aber vehement verneinte. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Dachte immer der wäre mehr in seine Bücher vernarrt als ins Weibsvolk.

Aber ich schweife ab.

Nachdem wir ohne größere Zwischenfälle vom Hain des Einhorns zurückgekehrt waren, machten wir uns wieder auf die Suche nach der Wellenhallhöhle. Es dauerte nicht lang, da fanden wir den verschollenen Zugang. Sogleich begannen wir die Höhle zu erkunden. Gleich in der Nähe des Eingangs machten wir eine grausige Entdeckung: die Leiche eines Zwerges lag da. Ich nehme an es handelt sich um einen der Gebrüder Steinsucher.

Bei der weiteren Erkundung der Höhlen stießen wir auf allerlei Monster, die sich in den dunklen Tiefen eingenistet haben. Zuerst wurden wir von Blutmücken überrascht, die sich zum Glück als nicht allzu großes Problem herausstellten. Dann jedoch begegneten wir Ghulen. Einer Menge Ghule. Es scheint dort von den hungrigen Untoten nur so zu wimmeln.

Nachdem auch noch der zwielichtige Galinndan aus heiterem Himmel verschwunden war – ich habe diesem Elf nie so recht vertraut und wurde mal wieder in meiner Meinung bestätigt – mussten wir uns fürs Erste aus der Wellenhallhöhle zurückziehen.

Wir beschlossen nach Phandalin zurückzukehren um unsere Vorräte aufzustocken. Von hier schreibe ich euch diese Nachricht, verehrter Ritter Frume. Wir werden morgen wieder aufbrechen. Möge uns der Zwergenvater beistehen.

Solltet ihr von mir binnen zweier Zehntage keine neue Nachricht erhalten haben, schickt Verstärkung nach Phandalin und in die Wellehallhöhle am Fuße der Schwertberge. Ich werde die genaue Wegbeschreibung bei unserem Waffenbruder Daran Edermath hinterlassen.

Hochachtungsvoll,
Reiter Rangrim Frostbart


Die verlorene Mine ist unsere inoffizielle Übersetzung von Lost Mine of Phandelver.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
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