Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #3

Feste Flusswacht

Das Jahr der Roten Hexe,
3. Mirtul, 1491 TZ
Feste Flußwacht

OGeehrter Ritter Frume,

Nach den Geschehnissen während meines letzten Abenteuers halte ich es für angebracht Euch diese Nachricht zukommen zu lassen, denn bei Moradins Hammer, seltsames geht vor sich in diesen Landen. Ich fürchte es braut sich neues Unheil zusammen.

Ich kam in den Besitz einer Karte die den Ort einer lang vergessenen, unterirdischen Zwergenfeste zeigte. Also machte ich mich auf in die Sumbarhügel, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Mein Zwergenbruder Oskar Eisenhammer begleitete mich. Wir hatten Informationen, dass wir in der Feste Flußwacht am mächtigen Dessarin weitere Hinweise bekommen könnten. Kurz vor der Festung trafen wir unverhofft auf unsere alten Gefährten Podri SilberblickEnna im Mondgeflüster und eine mir fremde Menschenfrau, die sich uns als Galina Vogelsang vorstellte. Bei Moradins Hammer, war das ein Überraschung! Ich hatte meine alten Freunde über ein Jahr nicht mehr gesehen, trennten sich unsere Wege doch nach den Ereignissen in Phandalin und der Wellenhallenhöhle.

Aber zurück zum Wesentlichen.

Nun, die drei erzählten uns, dass die ehemalige Geisterburg von Flußpiraten in Besitz genommen worden war, Halsabschneidern die vorgaben für Recht und Ordnung zu sorgen. Sie waren hier um dem üblen Treiben der Bande ein Ende zu machen. Oskar und ich waren sofort einverstanden uns ihnen anzuschließen.

Unser Plan war zuallererst die Burg auszukundschaften. Podri meldete sich sogleich freiwillig und dann verwandelte sich der Druide in eine große, schwarze, haarige Spinne. Ungesehen krabbelte er zur Flußwacht. Als er zurückkehrte, berichtete er von allerlei zwielichtigem Gesindel das in der ausgebesserten Ruine hauste. Sogar Grottenschrate hatte er gesehen! Wir wollten die Burg noch näher auskundschaften und schlugen in einiger Entfernung, aber noch in Sichtweite, ein Lager auf. Zum Spähen. Während der zwei Tage, die wir beobachteten, passierte so gut wie nichts in der Burg. Es brachte uns nichts, nur verschwendete Zeit, während der wir sogar von Ogern und Uthgardtbarbaren angegriffen wurden.

In der dritten Nacht beschlossen wir zu versuchen heimlich in die Feste zu gelangen. Wie soll ich sagen, Zwerge sind nicht für die Heimlichkeit gemacht. Besonders wenn sie sich in eiserne Panzer kleiden. Bei meinem Versuch leise zur Burgmauer vorzudringen, machte ich einen solchen Lärm, dass die Wache über mir, so betrunken sie auch war, auf mich aufmerksam wurde. Geistesgegenwärtig versuchte Enna den Halunken davon zu überzeugen, dass wir auch Schurken seien. Ich hätte es nicht geglaubt aber es klappte sogar. Als der Mann uns den Rücken zukehrte, griffen wir an. Doch wir waren nicht schnell genug und der Sterbende konnte noch Alarm schlagen.

Was nun folgte werde ich so schnell nicht vergessen. Wir kämpften uns mit kaltem Stahl und Magie durch die Burg, bis keiner der Flußpiraten mehr am Leben war. Wir sahen uns einer Übermacht gegenüber, aber Enna – man mag von dem Langohr halten was man will – ist eine verdammt gute Schwertkämpferin geworden und tötete Feind um Feind mit ihrer „Klaue“. Auch Podri in seiner Bärenform fällte viele der Verbrecher. Während der Kämpfe stellte sich auch noch heraus, dass es sich bei Galina Vogelsang in Wahrheit um die magisch verkleidete Nhiltanaa Arabund handelte. Sie hatte diese neue Gestalt angenommen weil ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt war. Das war eine Überraschung. Doch das blutige Geschehen um uns herum ließ uns keine Zeit für Wiedersehensfreude.

In der ehemaligen Kapelle der Festung töten wir ein paar Anhänger eines mir unbekannten Kultes. Und dies ist auch der Grund weshalb ich Euch schreibe. Mir gefällt das nicht und ich fürchte es könnte sich Böses in den Sumberhügeln zusammenbrauen, denn wir fanden unterhalb der Burgruine einen unterirdischen Fluss. Mit einem kleinen Nachen fuhren wir, nachdem wir eine Horde Ghule die uns aus dem Wasser heraus angegriffen besiegt hatten, diesen Fluss hinauf. Er mündete in einen unterirdischen See, an dessen Ufer wir Lichtschein und Gebäude erkannten. Da wir nach dem harten Kampf in der Festung nicht mehr bei Kräften waren, ruderten wir zurück.

Soweit zu den Ereignissen. Ich werde den Dingen hier weiter auf den Grund gehen und Euch berichten.

Hochachtungsvoll,
Reiter Rangrim Frostbart


Die Prinzen der Apokalypse ist unsere inoffizielle Übersetzung von Princes of the Apocalypse.

Es handelt sich um die Fortsetzung unserer ersten 5E-Kampagne die mit Die verlorene Mine (Lost Mine of Phandelver) begann und uns über die Tyrannei der Drachen zu dieser Storyline geführt hat.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
Wie schreibe ich mit?

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #3

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #2

Die Sumberhügel

Das Jahr der Roten Hexe,
29. Tarsak, 1491 TZ
Die Alte Steinbrücke

b_ndnisHochverehrter Sildar Winterhalle,

Dank den vereinten Seldarine bin ich in der Lage Euch zu berichten, wenn auch schwer verletzt, sitze ich hier neben meinem treuen Gefährten Podri Silberblick. Ohne ihn würdet Ihr vergeblich auf Nachricht von mir warten.

„Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #2“ weiterlesen

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #2

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #1

Auf nach Osten!

Das Jahr der Roten Hexe,
27. Tarsak, 1491 TZ
Rotlärche

enklaveVerehrte Qelline Eschenblatt,

wie versprochen, möchte ich mein Wort halten und Euch über den Hergang unseres Auftrags auf dem Laufenden halten. Wobei wohl „ein gefährliches Unterfangen“ die passendere Bezeichnung für diese riskante Reise wäre.

Doch lasst mich zusammenfassen und von Vorne beginnen, damit der rechte Pfad nicht im Nebelgespinst verschwindet.

„Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #1“ weiterlesen

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #1

Spielbericht: Tyrannei der Drachen

Die Rote Hand des Unheils

Das Jahr der Kriegerprinzessin

9. Uktar, 1489 TZ

Irgendwo auf der Hochstraße

harfnerVerehrte Schwester Garaele,

warum nur muss meine Herkunft, besser gesagt meine wahre Gestalt, mich immer wieder in die Einsamkeit treiben! Gerade erst hatte ich Vertrauen zu meinen Kameraden gewonnen, habe mich glücklich und aufgehoben gefühlt, doch nun scheint alles verloren. Ich musste Phandalin und meine Gefährten hinter mir lassen…

Aber eins nach dem anderen.

„Spielbericht: Tyrannei der Drachen“ weiterlesen

Spielbericht: Tyrannei der Drachen

Spielbericht: Die verlorene Mine #20

Das Tagebuch

Das Jahr der Kriegerprinzessin
5. Uktar, 1489 TZ
Wellenhallhöhle

netzwerkVerehrter Vipernmeister,

in der vergangenen Nacht fiel mir das Tagebuch eines gewissen Reiters des Eisernen Ordens in die Hände. Der Name des Zwergs ist Oskar Eisenhammer. Er ist ein Paladin des Tyr. Eisenhammer half dabei die Wellenhallhöhle von Monstern und dem Drowmagier, die Schwarze Spinne, zu befreien. Wir können ihn also zu den Gefährten unseres viel versprechenden Fangzahn V zählen. Wie dem auch sei, sein Reisebericht des vergangenen Zehntags gibt uns Aufschluss über die Truppenbewegungen der Roten Handund den Verbleib unseres Agenten:

„Spielbericht: Die verlorene Mine #20“ weiterlesen

Spielbericht: Die verlorene Mine #20

Spielbericht: Die verlorene Mine #19

Die Zauberschmiede

Das Jahr der Kriegerprinzessin
5. Marpenot, 1489 TZ
Phandalin

enklaveMeine hochverehrte Qelline,

noch einmal habe ich mir die Ereignisse der letzten Tage vor Augen geführt und über Eure Worte nachgedacht. Einst leistete ich einen Schwur die Höhle zu beschützen und habe ihn bis zum heutigen Tage nicht gebrochen.

Erneut bin ich mit meinen neuen Gefährten hinabgestiegen und habe mit ihnen die letzten untoten Plagen aus der Wellenhallhöhle vertrieben. Wann mag das endlich ein Ende nehmen? Zuletzt begegneten uns sogar die gefährlichen Grottenschrate als Zombies. Auch wenn ich natürlich nichts für diese Geschöpfe übrig habe, so bedrückte mich der Gedanke, dass es sich um die bedauernswerten Opfer von Ennas Zorn gehandelt haben muss dennoch. Nur wer hat sie mit diesem falschen Unleben erfüllt? Ist es tatsächlich die Höhle selbst?

„Spielbericht: Die verlorene Mine #19“ weiterlesen

Spielbericht: Die verlorene Mine #19

Spielbericht: Die verlorene Mine #18

Schlafende Riesen

Das Jahr der Kriegerprinzessin
4. Marpenot, 1489 TZ
Wellenhallhöhle

netzwerkVerehrte Viper,

Gleich nach dem Frühstück und einigen Einkäufen brachen wir erneut auf: Enna, Nhiltana, unser neuer Gefährte Podri und ich selbst. Unser erstes Ziel war der Hain des Einhorns, um dem Fluch der Lykantropie endlich ein Ende zu bereiten. Der Zustand der Erschöpfung überwältigte mich heute nahezu, und ich konnte mich kaum auf dem Pferd halten.

Als wir den Hain erreichten, fanden wir ihn jedoch verwüstet und geschändet vor. Die heilige Blumenspirale der Mielikki war niedergetrampelt worden. Der Braunbär, der wohl der Hüter des Hains war, lag tot und gehäutet neben einem mannshohen Scheiterhaufen in der Mitte der Lichtung. Noch dazu saßen die Täter, vier Goblins der Roten Hand, um das Feuer und betranken sich. Dahinter aber, seiner Größe wegen erst auf den zweiten Blick überhaupt als Lebewesen zu erkennen, schlief ein Hügelriese! Podri sprang von religiösem Eifer erfüllt über das Feuer in die Mitte der Goblins und streckte drei von ihnen einer magischen Schockwelle nieder. Enna, unter dem Einfluss eines Zaubertranks der Riesenstärke, tötete den Riesen fast im Alleingang; nicht jedoch bevor dieser wild mit einem Baumstamm in ihre Richtung schlagen konnte. Tymora lächelte ihr wahrlich zu!

„Spielbericht: Die verlorene Mine #18“ weiterlesen

Spielbericht: Die verlorene Mine #18