Flieht, ihr Narren!

Dungeon

Letztes Jahr war ich zu Halloween in Bochum. Mit Sterblichen. Also Nicht-Gamern. In keinerlei Hinsicht, nein. Weder Pixel, noch Pen & Paper. Ja, wir waren drei Hipster-Pärchen mit zwei Kleinkindern. Eine Psychologin und ein Chirurg, ein BMW-Mitarbeiter und eine promovierende Medienwissenschaftlerin und eben wir. Zu Städtereisen gehört für mich aber immer auch der obligatorische Besuch eines Rollenspielladens.

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Flieht, ihr Narren!

Projekt Avalon: Die Götter

Am Anfang war da nichts als namenlose Dunkelheit. Die vier Elemente befanden sich in völligem Einklang, doch sie waren leblos; wie tot. Plötzlich entflammte die Sonne der Solani und mit ihr entbrannte der ewige Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, dem Leben und dem Tode. Jenes Sonnenlicht enthüllte jedoch auch drei weitere Himmelskörper. Zuerst erstrahlte der blaue Mond Lumaenors, dann der grüne Mond Nymias und anschließend der rote Mond Tarans. Drei Mächte die dazu verdammt waren für immer zwischen den beiden Gegensätzen des Guten und des Bösen gefangen zu sein. Später kamen auch noch unzählige Sterne hinzu, aber jene vier Gottheiten – Solani, Lumaenor, Nymia und Taran – waren die ersten mit einem Gesicht, das auch die Sterblichen erkennen konnten. Die fünfte Göttin, die namenlose Dunkelheit zwischen der Sonne, den Monden und den Sternen, hatten sie allerdings übersehen. Ein Versäumnis das ihnen niemals verziehen werden sollte. Und so strafte die Dunkelheit, oder Shaeznar wie sie von den Wesen der Nacht genannt wurde, sie letztendlich alle mit dem Tode.

– Tilmaer Lumin

So lautet die weitläufigste Interpretation der Ursprungsgeschichte der avalonischen Götterwelt. Die fünf namentlich erwähnten Gottheiten bilden den Kern des avalonischen Pantheons, das jedoch offen gehalten ist, um auch Gottheiten anderer Kontinente und Welten beinhalten zu können.

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Projekt Avalon: Die Götter

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6

Das Kloster des Heiligen Steins

Das Jahr der Roten Hexe, 
20. Kytorn, 1491 TZ
Feste Flusswacht

harfnerHochverehrte Herrin der Drei,

im Kloster des Heiligen Steins hausen Menschenhändler, die sich als entrückte Mönche tarnen. Sie stehen mit den Orks im Bunde und erst gestern konnten wir aus den Stollen unter ihrem Klosterbau nahezu zwei Dutzend Männer und Frauen befreien. Unter den Gefangenen war ein zwergischer Gelehrter namens Bruldenthar, der einer Gesandtschaft aus Mirabar angehört hatte.
Doch lasst mich am Anfang der Geschichte beginnen.
Um meine Chronik vom heldenhaften Leben des Ritters Toros Otorepa abzuschließen, reiste ich von Tiefwasser zur Gipfelhalle, dem Sitz der Ritter von Samular.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6

Projekt Avalon: Das Inselreich

Avalon ist ein Treffpunkt, eine Kreuzung verschiedenster Wege, sowie ein Zufluchtsort, auf seinem eigenen Planeten, wie auch im gesamten Multiversum. Der Gelehrte Tilmaer Lumin erzählt noch etwas mehr über das Inselreich im Nebel:

Manche beschreiben die Form des Inselreichs als die eines kruden Sterns, andere als die eines majestätischen Drachens.

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Projekt Avalon: Das Inselreich

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #5

Das Schreckgespenst

Das Jahr der Roten Hexe,
21. Mirtul, 1491 TZ
Schwertberge

enklaveHochverehrte Haeleeya Hanadroum,

immer wieder sehe ich diese toten Augen vor mir. Wie glühendes Eisen frisst sich ihr unnatürliches Licht in mein Fleisch und droht mich zu verzehren…

Nur ein Zehntag war vergangen, da ich in der Feste Flusswacht, von Angesicht zu Angesicht mit einem Haifisch gekämpft habe und diesen in die Flucht schlagen konnte. Wie stolz ich damals war. Lächerlich. Als wir kurz nach der Schlacht am unterirdischen See wieder an die Oberfläche kamen, trafen wir dort auf einen Trupp von Rittern die auf Pferdegreifen ritten. Auch wenn ich schon von diesen Wesen gehört hatte, so schlägt einem doch das Herz schneller, wenn man sie zum ersten Mal mit eigenen Augen erblickt. Und erst ihre stattliche Anführerin. Savra Belabranta! Was für eine Frau! Wäre ich nur doppelt so groß und halb so alt…

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #5

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #4

Die Zwergenfestung

Das Jahr der Roten Hexe, 
4. Mirtul, 1491 TZ
Feste Flusswacht

enklave

Mein Herr Ellardin Darovik,

Die Ereignisse der letzten Stunden bewogen mich Euch diese Zeilen zu schreiben, um zu berichten was in den letzten Tagen vorgefallen ist.

Die mir anvertraute Aufgabe, den Berichten ungewöhnlicher Wettervorkommnisse in der Nähe der Sumberhügel auf den Grund zugehen, führte mich nach Yartar am Ufer des mächtigen Dessarin. Ich erreichte die kleine Stadt vor Sonnenuntergang und fand Unterkunft in einem Gasthaus namens Beldabar’s Einkehr. Dieses durchaus ungewöhliche Gasthaus befindet sich unterhalb des Marktplatzes Yartars und ist nicht allzu leicht auszumachen. Ich bezog ein einfaches Zimmer und besuchte, um eine Stärkung zu mir nehmen, den Schankraum. Während ich meine Mahlzeit verspeiste, belauschte ich zwei Männer, die sich ein paar Tische weiter unterhielten. Es handelte sich offenbar um einen Reisenden, der gerade versuchte einen mürrischen Bootsmann davon zu überzeugen, ihn flussabwärts mitzunehmen. Den Reisenden konnte ich nicht erkennen, da dieser mit dem Rücken zu mir saß, aber etwas an seiner Art zu sprechen kam mir vertraut vor. Nach einigem hin und her hatte der Reisende schließlich Erfolg bei der Überredung des Bootsmannes und erhob sich zum Gehen. Da musste ich mit Erstaunen feststellen, dass es sich bei diesem um Javic Vrenn handelte, einen meiner Weggefährten aus Phandalin.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #4

Projekt Avalon


Derzeit habe ich quasi alle meine DM-Ämter niedergelegt. Nur meine PBP-Runde befindet sich noch im weiiit vorgezogenen Endkampf mit Demogorgon höchstpersönlich (auf der 3. Stufe!); aber am Küchentisch von Oscabuu sitze ich „nur“ als Spieler und meine VTT-Runde ist auch eingeschlafen.

Also nehme ich mir etwas Zeit um meine Gedankenspiele zu einer eigenen Welt für D&D aus meinem Kopf zu schreiben, denn manche wandern da schon seit 1999 rum! Teile davon werden sicher irgendwann auch hier, im Tintenteufel zu lesen sein.

Vielleicht ist es ein weiteres Projekt das zum Scheitern verurteilt ist, wie mein Unterberg-Projekt oder mein Eberron-Projekt, das ich bisher noch nicht einmal erwähnt habe! Ja, vielleicht.

Vielleicht aber auch nicht!

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Projekt Avalon

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #3

Feste Flusswacht

Das Jahr der Roten Hexe,
3. Mirtul, 1491 TZ
Feste Flußwacht

OGeehrter Ritter Frume,

Nach den Geschehnissen während meines letzten Abenteuers halte ich es für angebracht Euch diese Nachricht zukommen zu lassen, denn bei Moradins Hammer, seltsames geht vor sich in diesen Landen. Ich fürchte es braut sich neues Unheil zusammen.

Ich kam in den Besitz einer Karte die den Ort einer lang vergessenen, unterirdischen Zwergenfeste zeigte. Also machte ich mich auf in die Sumbarhügel, um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Mein Zwergenbruder Oskar Eisenhammer begleitete mich. Wir hatten Informationen, dass wir in der Feste Flußwacht am mächtigen Dessarin weitere Hinweise bekommen könnten. Kurz vor der Festung trafen wir unverhofft auf unsere alten Gefährten Podri SilberblickEnna im Mondgeflüster und eine mir fremde Menschenfrau, die sich uns als Galina Vogelsang vorstellte. Bei Moradins Hammer, war das ein Überraschung! Ich hatte meine alten Freunde über ein Jahr nicht mehr gesehen, trennten sich unsere Wege doch nach den Ereignissen in Phandalin und der Wellenhallenhöhle.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #3

The Winter King


Man kann über das neue Format Dragon+, den Nachfolger des ungeschlagenen Dragon Magazines, herrlich streiten, aber Ausgabe #2 watet mit einer wunderbaren Kurzgeschichte von Chris Avellone auf. Und es ist kostenlos. Ich möchte The Winter King jedem ans Herz legen der Geschichten aus dem Eiswindtal zu schätzen weiss, sowie denen die Legacy of the Crystal Shard spielen wollen oder solchen die es während Storm King’s Thunder in den höchsten Norden verschlägt.

The Winter King