Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #7

Schwarze Erde

Das Jahr der Roten Hexe,
22. Kytorn, 1491 TZ
Kloster des Heiligen Steins

16502581844_356703bea6_bHoher Prophet der Schwarzen Erde,

im Namen meiner Herrin Hellenrae schreibe ich Euch diese Zeilen, um Euch über die jüngsten Ereignisse zu informieren.

Über eine List ist in den vergangenen Tagen eine kleine Gruppe von Glücksrittern in das Kloster eingedrungen. Sie hatten eine Wache davon überzeugt, dass sie sich in den Dienst der schwarzen Erde stellen wollen und wurden von dieser zu Quarbo geführt.

Nachdem sich dieser Vorwand als Finte herausgestellt hatte, stieß Quarbo die Eindringlinge in die Arena, unterließ es anschließend aber tragischer Weise sie zu beseitigen. Er und die Wachen mussten ihre Verfehlung mit dem Leben bezahlen.

Wir müssen davon ausgehen, dass sie die Minen vollständig erkundet und den Zugang zum Tempel der Schwarzen Erde gefunden haben. Auch haben sie anscheinend den geheimen Zugang zu den Stollen entdeckt und sind über diesen mit den Gefangenen geflohen.
Seid euch gewiss, dass sich Hellenrae dieser Maden annehmen wird, sofern sie dumm genug sind sich noch einmal dem Kloster zu nähern.

Heil der Schwarzen Erde, Heil dem Immer Wachsenden Berg,

Grigon erster Schreiber des Heiligen Steins


Die Prinzen der Apokalypse ist unsere inoffizielle Übersetzung von Princes of the Apocalypse.

Es handelt sich um die Fortsetzung unserer ersten 5E-Kampagne die mit Die verlorene Mine (Lost Mine of Phandelver) begann und uns über die Tyrannei der Drachen zu dieser Storyline geführt hat.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
Wie schreibe ich mit?

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #7

Flieht, ihr Narren!

Dungeon

Letztes Jahr war ich zu Halloween in Bochum. Mit Sterblichen. Also Nicht-Gamern. In keinerlei Hinsicht, nein. Weder Pixel, noch Pen & Paper. Ja, wir waren drei Hipster-Pärchen mit zwei Kleinkindern. Eine Psychologin und ein Chirurg, ein BMW-Mitarbeiter und eine promovierende Medienwissenschaftlerin und eben wir. Zu Städtereisen gehört für mich aber immer auch der obligatorische Besuch eines Rollenspielladens.

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Flieht, ihr Narren!

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6

Das Kloster des Heiligen Steins

Das Jahr der Roten Hexe, 
20. Kytorn, 1491 TZ
Feste Flusswacht

harfnerHochverehrte Herrin der Drei,

im Kloster des Heiligen Steins hausen Menschenhändler, die sich als entrückte Mönche tarnen. Sie stehen mit den Orks im Bunde und erst gestern konnten wir aus den Stollen unter ihrem Klosterbau nahezu zwei Dutzend Männer und Frauen befreien. Unter den Gefangenen war ein zwergischer Gelehrter namens Bruldenthar, der einer Gesandtschaft aus Mirabar angehört hatte.
Doch lasst mich am Anfang der Geschichte beginnen.
Um meine Chronik vom heldenhaften Leben des Ritters Toros Otorepa abzuschließen, reiste ich von Tiefwasser zur Gipfelhalle, dem Sitz der Ritter von Samular.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6

Projekt Avalon: Das Inselreich

Avalon ist ein Treffpunkt, eine Kreuzung verschiedenster Wege, sowie ein Zufluchtsort, auf seinem eigenen Planeten, wie auch im gesamten Multiversum. Der Gelehrte Tilmaer Lumin erzählt noch etwas mehr über das Inselreich im Nebel:

Manche beschreiben die Form des Inselreichs als die eines kruden Sterns, andere als die eines majestätischen Drachens.

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Projekt Avalon: Das Inselreich

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #5

Das Schreckgespenst

Das Jahr der Roten Hexe,
21. Mirtul, 1491 TZ
Schwertberge

enklaveHochverehrte Haeleeya Hanadroum,

immer wieder sehe ich diese toten Augen vor mir. Wie glühendes Eisen frisst sich ihr unnatürliches Licht in mein Fleisch und droht mich zu verzehren…

Nur ein Zehntag war vergangen, da ich in der Feste Flusswacht, von Angesicht zu Angesicht mit einem Haifisch gekämpft habe und diesen in die Flucht schlagen konnte. Wie stolz ich damals war. Lächerlich. Als wir kurz nach der Schlacht am unterirdischen See wieder an die Oberfläche kamen, trafen wir dort auf einen Trupp von Rittern die auf Pferdegreifen ritten. Auch wenn ich schon von diesen Wesen gehört hatte, so schlägt einem doch das Herz schneller, wenn man sie zum ersten Mal mit eigenen Augen erblickt. Und erst ihre stattliche Anführerin. Savra Belabranta! Was für eine Frau! Wäre ich nur doppelt so groß und halb so alt…

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #5

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #4

Die Zwergenfestung

Das Jahr der Roten Hexe, 
4. Mirtul, 1491 TZ
Feste Flusswacht

enklave

Mein Herr Ellardin Darovik,

Die Ereignisse der letzten Stunden bewogen mich Euch diese Zeilen zu schreiben, um zu berichten was in den letzten Tagen vorgefallen ist.

Die mir anvertraute Aufgabe, den Berichten ungewöhnlicher Wettervorkommnisse in der Nähe der Sumberhügel auf den Grund zugehen, führte mich nach Yartar am Ufer des mächtigen Dessarin. Ich erreichte die kleine Stadt vor Sonnenuntergang und fand Unterkunft in einem Gasthaus namens Beldabar’s Einkehr. Dieses durchaus ungewöhliche Gasthaus befindet sich unterhalb des Marktplatzes Yartars und ist nicht allzu leicht auszumachen. Ich bezog ein einfaches Zimmer und besuchte, um eine Stärkung zu mir nehmen, den Schankraum. Während ich meine Mahlzeit verspeiste, belauschte ich zwei Männer, die sich ein paar Tische weiter unterhielten. Es handelte sich offenbar um einen Reisenden, der gerade versuchte einen mürrischen Bootsmann davon zu überzeugen, ihn flussabwärts mitzunehmen. Den Reisenden konnte ich nicht erkennen, da dieser mit dem Rücken zu mir saß, aber etwas an seiner Art zu sprechen kam mir vertraut vor. Nach einigem hin und her hatte der Reisende schließlich Erfolg bei der Überredung des Bootsmannes und erhob sich zum Gehen. Da musste ich mit Erstaunen feststellen, dass es sich bei diesem um Javic Vrenn handelte, einen meiner Weggefährten aus Phandalin.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #4