Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #12

Dem Feuerkult auf der Spur

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Scharlachrote Mondhalle

Liebste Mama,

ich habe den Feuerkult endlich gefunden! Nach all der Zeit nähert sich nun der Tag an dem ich euch rächen werde.

Nachdem wir das Kloster, von dem ich dir bereits erzählt habe, verlassen hatten, reisten meine Gefährten und ich zur Federsturmspitze.

Der Turm ragt wie ein Schwert aus den Nebelwolken der ihn umringenden Schlucht. Wie gerne ich diesen Anblick mit euch geteilt hätte. Nach einem vorerst freundlichen Empfang mussten wir jedoch schnell feststellen, dass sich auch dort Kultisten eingenistet hatten. Diese haben jedoch das Element der Luft angebetet und schienen verfeindet mit den Jüngern der Schwarzen Erde zu sein. Wir gerieten in einen heftigen Kampf, den wir siegreich überstanden. Der Generalfeldmarschall der Kultisten floh im Anblick der sicheren Niederlage und verschwand auf seinem Pferdegreifen in einer schmalen Erdspalte auf der gegenüberliegenden Seite der Schlucht. Auch wenn die anschließende Suche wegen starken Nebels erfolglos blieb, wendete sich das Blatt zu diesem Zeitpunkt für mich.

Wie aus dem Nichts, marschierte auf einmal ein Trupp von Feuerkultisten auf uns zu.

Da wir auf unseren erbeuteten Greifen saßen, hofften wir kurz als Luftkultisten zu erscheinen. Diese Hoffnung wurde jedoch jäh zerschmettert, denn scheinbar stehen sich Luft und Feuer näher und daher konnten wir unser Gegenüber nicht täuschen. Ohne vorherige Warnung eröffneten sie das Feuer und ohne die magischen Fähigkeiten von Javic wären wir ihren Feuerzaubern sicher erlegen. So aber konnten wir jedoch die Oberhand gewinnen und sogar einen Gefangenen nehmen.

Dieser erzählte uns mithilfe einer Geistesbeeinflussung durch unseren Magier alles was er wusste. Wie schnell mein Herz schlug, da ich nun wusste wo der Feuerkult zu finden ist. Doch noch musste ich mich in Geduld üben, da Javic zunächst in den Süden reisen wollte, um Erkundigungen in Schiffsbauerberge einzuholen. Mir war es zwar zuwider meine Rache noch weiter aufzuschieben, jedoch wollte ich meine liebgewonnenen Gefährten nicht schon wieder verlassen.

Die Reise in den Süden dauerte mehrere Tage während derer kaum Nennenswertes geschah. Allerdings erschien uns eines Abends eine schreckliche geisterhafte Gestalt, die scheinbar einst ein Ritter gewesen war und sich in den Dienst von Enna stellte. Da wir die Gestalt jedoch nicht auf unseren Greifen mitnehmen wollten, befahl die Kriegerin ihr sich zur Federsturmspitze zu begeben, wo diese nie ankam. Was die genauen Hintergründe dieser Erscheinung waren, vermag ich mir nicht zusammenzureimen.

Als wir endlich in Schiffsbauersberge ankamen, mussten wir leider feststellen, dass die Stadttore zur Abendstunde geschlossen werden und bis zum Morgen keinem mehr der Eintritt gestattet wird. Unseren Unmut ob dieser Tatsache ließen wir die Stadtwachen lautstark vernehmen und wüteten die ganze Nacht vor den Mauern. Ennas und Solanhis Wut reichte sogar so weit, dass die beiden die Stadt im Morgengrauen mit ihren Pferdegreifen überflogen und die Tiere dazu anstachelten ihre Notdurft über den Dächern zu verrichten. Dass sie dafür ein Stadtverbot ausgesprochen bekamen verwunderte mich kaum. Anschließend flogen die beiden auf die gegenüberliegende Seite des Flusses nach Womfort, wohin wir ihnen später folgen wollten.

Zunächst aber erledigten Javic und ich einige Besorgungen und gingen in den Alten Schiffsbauer, da der Magier dort einen Bekannten treffen wollte. Worin es in diesem Gespräch ging, weiß ich leider nicht. Nachdem wir unsere Geschäfte getätigt hatten folgten wir den anderen nach Womfort und mussten feststellen, dass Solanhis sich auch dort schon Feide gemacht hatte. Diesmal kam es zu Streit mit ein paar Matrosen, die sich auf ihrem Schiff am Hafen befanden. Auch diesmal endete es im Kampf, den wir überlegen führten. Nach unserem Sieg untersuchten wir das Schiff und fanden Hinweise, dass es sich um Wasserkultisten gehandelt haben musste. Das Schiff war Enna und Javic noch von ihrem Abenteuer in der Feste Flusswacht in Erinnerung geblieben und wir fanden unter Deck die vermissten Bücher des zwergischen Gelehrten. Javics Bekannter versprach diese nach Niewinter zu bringen.

Es scheint als seien alle in die Machenschaften der Kulte verstrickt. Auch wenn mich diese Erkenntnis nicht näher an mein Ziel bringt, so keimt allmählich der Wunsch in mir nicht nur den Feuerkult zur Strecke zu bringen, sondern alle diese verdammten Elementarkulte. Sie alle bringen so viel Unglück über diese Gegend.

Doch nun konnten wir endlich zurückreisen und uns auf der Suche nach den Dienern des Feuers machen, die sich in einem Turm nicht weit der Federsturmspitze aufhalten sollen.

Mein Herz schlägt schnell, wenn ich daran denke euch bald rächen zu können.

In Gedanken umarme ich euch drei.

Alles Liebe,
Layla


Die Prinzen der Apokalypse ist unsere inoffizielle Übersetzung von Princes of the Apocalypse.

Es handelt sich um die Fortsetzung unserer ersten 5E-Kampagne die mit Die verlorene Mine (Lost Mine of Phandelver) begann und uns über die Tyrannei der Drachen zu dieser Storyline geführt hat.

Wer mehr über die Natur unserer Spielberichte erfahren möchte, kann das hier:
Wie schreibe ich mit?

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #12

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #11

Vier

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Federsturmspitze

Hochverehrte Herrin der Drei,

auf der Rückreise von Dreieber, Westbrücke und dem Hof der Nesselbienens statteten wir den Rittern des Federsturms und ihrem weißen Turm einen besuch ab.

Es war… aufregend Gast der Ritter zu sein und endete damit, dass wir die neuen Herren der Federsturmspitze wurden. Ich will Euch nicht mit Details belästigen, doch seid versichert, dieser “Ritterorden” war nicht viel mehr als ein Haufen verzogener Tiefwasseraner, denen zu viel Freizeit und Sommerfrische im schönen Dessarintal zu Kopfe gestiegen war.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #11

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #10

Die Federsturmspitze

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Ferdersturmspitze

b_ndnis

Hochverehrter Sildar Winterhalle,

Ich hoffe Ihr seid bei bester Gesundheit und Eure Erwartungen hinsichtlich Neuigkeiten über den Verbleib der Gesandtschaft aus Miraba sind nicht allzu hoch. Meine Ungeduld wächst, denn noch immer haben wir keine Erfolge diesbezüglich zu melden. Möchte Euch heute über die letzten Ereignisse, die wir in der Felssturmfeste erlebten berichten.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #10

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #9

Der Fluch der Feuerhexe

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Westbrücke

netzwerkVerehrte Silberschuppe,

Ich habe beunruhigende Neuigkeiten.

Mit der Säuberung des Klosters, und den Ereignissen in der Flusswacht hat die kleine Gruppe meiner Gefährten bei unseren Widersachern offenbar einen Nerv getroffen. Während wir bisher, von einigen zufälligen Begegnungen einmal abgesehen, die Rolle des Jägers bei unseren Nachforschungen innehatten, kamen wir gestern zu der Ehre einer eigens für uns gestellten Falle.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #9

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #8

Das Jahr der Roten Hexe,
Flammleite, 1491 TZ
Westbrücke

Liebste Mama,

bald nährt sich der Jahrestag, an dem Ihr mir genommen worden seid. Kein Tag ist seit dem vergangen, an dem ich nicht an euch gedacht habe. Ich kann mir nicht helfen. Langsam fange ich an Papas Lachen zu vergessen. Und den Duft deiner Haare. Jacobs sanfte Gesichtszüge verschwimmen in meiner Erinnerung. Ich würde alles dafür geben das Geschehene rückgängig zu machen. Ich vermisse euch so schrecklich. Dies ist bald der zehnte Brief, den ich Dir schreibe. Es ist, als würde ich mit Dir sprechen. Ich kann deine Antwort hören, im Moment noch klar, aber immer weiter entfernt sich deine Stimme. Ich schreibe Dir diese Zeilen um mich an Ihnr festzuhalten, um mich an Euch festzuhalten.
Monatelang fühlte ich mich als sei ich ganz allein auf dieser Welt. Alles hatte an Bedeutung verloren. Ich war so machtlos, es war wie eine Lähmung. Und dann kam die Wut. Die Wut auf meine Tatenlosigkeit und die Wut auf eure Henker. Es brodelte in mir und allmählich nahm eine Gewissheit Gestalt an. Ich werde Euch rächen.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #8

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #7

Schwarze Erde

Das Jahr der Roten Hexe,
22. Kytorn, 1491 TZ
Kloster des Heiligen Steins

16502581844_356703bea6_bHoher Prophet der Schwarzen Erde,

im Namen meiner Herrin Hellenrae schreibe ich Euch diese Zeilen, um Euch über die jüngsten Ereignisse zu informieren.

Über eine List ist in den vergangenen Tagen eine kleine Gruppe von Glücksrittern in das Kloster eingedrungen. Sie hatten eine Wache davon überzeugt, dass sie sich in den Dienst der schwarzen Erde stellen wollen und wurden von dieser zu Quarbo geführt.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #7

Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6

Das Kloster des Heiligen Steins

Das Jahr der Roten Hexe, 
20. Kytorn, 1491 TZ
Feste Flusswacht

harfnerHochverehrte Herrin der Drei,

im Kloster des Heiligen Steins hausen Menschenhändler, die sich als entrückte Mönche tarnen. Sie stehen mit den Orks im Bunde und erst gestern konnten wir aus den Stollen unter ihrem Klosterbau nahezu zwei Dutzend Männer und Frauen befreien. Unter den Gefangenen war ein zwergischer Gelehrter namens Bruldenthar, der einer Gesandtschaft aus Mirabar angehört hatte.
Doch lasst mich am Anfang der Geschichte beginnen.
Um meine Chronik vom heldenhaften Leben des Ritters Toros Otorepa abzuschließen, reiste ich von Tiefwasser zur Gipfelhalle, dem Sitz der Ritter von Samular.

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Spielbericht: Die Prinzen der Apokalypse #6