Krieg der Gefallenen, Teil 8

14. Erastus, 4697 AK

„Im Frühjahr 4674 prophezeite ein Orakel dem Hohepriester Janderhoffs in Varisia eine Zeit des Grauens, die von den Chronisten später wie getauft werden sollte?“

Nur eine Hand hob sich über die gesenkten Köpfe der Klasse. Sie gehörte zum goldenen Haarschopf eines jungen Kadetten. Sein Schwertarm hing in einer weißen Schlinge, sein gesunder Arm streckte sich jedoch weiter und weiter zur Meldung. Die schwarzen, buschigen Augenbrauen von Meister Rabenfels entspannten sich und er nickte dem Jungen zu.

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Krieg der Gefallenen, Teil 8

25. Lamashan, 4711 AK

Lepidstadt, Pfalzgrafschaft Vieland

Ich wartete auf die Silbernen Raben in Lepidstadt.

Gizella, gefolgt von Balduan, Iacobus und Stralicia, war ihrer Heimatstadt Tamrivena durch ein magisches Portal zur Hilfe gekommen. Die Alte Ulloka, eine kellidische Hexe, war von Ratsherrin Zoenessa Thell bestochen worden, die uralte Magie des Spindelsteins zu nutzen um die Helden auf schnellstem Weg in die Hauptstadt von Kanterwall zu bringen.

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25. Lamashan, 4711 AK

13. Lamashan, 4711 AK

Lepidstadt, Pfalzgrafschaft Vieland

Ein eisiger Wind wehte um die Türme von Schloß Karomark. Obwohl ich die Kälte selbst nicht spürte, so konnte ich sie in den dampfenden Wassermassen sehen, die unter mir lautstark in die Tiefe stützten. Graf Karomark hatte die Silbernen Raben kurz nach dem Frühstück erneut zu sich in den Speisesaal gerufen. Ich beobachtete die kleine Gesellschaft, in jenem kalten Wind fliegend, durch ein großzügiges Butzenfenster.

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13. Lamashan, 4711 AK

Krieg der Gefallenen, Teil 7

30. Rova, 4682 AK

Grauer Nebel hing in den Tälern der Irrsinnsberge, als die Hauptstreitmacht der Zwerge und Menschen ausgelassen den letzten Sieg vor der entscheidenden Schlacht mit der einzig verbliebenen Armee der Orks feierte. Die Soldaten hatten die grünhäutigen Unholde und ihre Verbündeten weit entfernt von den Zitadellen ihrer Vorväter in einen Talkessel getrieben, doch die knisternden Lagerfeuer und die schäumenden Krüge in ihren Händen spendeten ihnen Trost und Zuversicht. Sie erinnerten die bärtigen Krieger an ihre Heimat; den Grund für diesen Feldzug.

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Krieg der Gefallenen, Teil 7

Krieg der Gefallenen, Teil 6

29. Rova, 4682 AK

Die Zwerge hatten nur wenige Wochen gebraucht die Orkhorde zu zerstreuen, die über Jahre hinweg die Ländereien Janderhoffs heimgesucht hatte. Sie trieben die wilden Krieger auf die zahlreichen Gipfel der Irrsinnsberge hinauf, wo sich die grünhäutigen Räuber mit verschiedenen Riesenvölkern verbündeten. So stand ihre Hauptstreitmacht an diesem grauen Tag nicht nur Orks, sondern auch Ogern, Trollen und Hügelriesen gegenüber. Ihre blutrünstigen Gegner gehörten keinem Klan an, kein Banner, keine Farbe einte sie. Es war einzig und allein der Hass auf die friedfertigeren Völker der sie verband.

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Krieg der Gefallenen, Teil 6

Krieg der Gefallenen, Teil 5

24. Desnus, 4682 AK

Beschuss mit Armbrust und Ballista von den Wehrgängen und Türmen der Trutzburg lichtete die ungeordneten Reihen der Orks, als die Fußsoldaten der Zwerge in die grölende Horde in Keilformation vorstießen. Geführt wurden die bärtigen Streiter von den Kriegspriestern und Paladinen, die unablässig zu Torag, dem Gott ihres Volkes beteten.

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Krieg der Gefallenen, Teil 5

Krieg der Gefallenen, Teil 4

11. Calistril, 4681 AK

Auf dem Innenhof des kleinen Außenpostens, hoch in den Bergen, hatten sich braune Pfützen breit gemacht. Die Stiefel der Soldaten schmatzten auf dem schlammigen Boden, als sich die Zwerge und Menschen von den Stallungen zum Torhaus oder von den Wehrgängen in die Unterkünfte bewegten. Zwischen den gepanzerten Kriegern, humpelten jammernde Flüchtlinge, die in diesen schweren Zeiten alles verloren hatten.

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Krieg der Gefallenen, Teil 4

Krieg der Gefallenen, Teil 3

7. Gozran, 4679 AK

Die Schlachtfelder in den Hochebenen um Janderhoff waren oft nicht viel mehr als eine kleine Bergwiese unter einem Außenposten oder ein Pass zwischen den Gipfeln der Irrsinnsberge. Es verging kein Tag an dem nicht die Toten beweint und besungen, die Geschichten von gefallenen Kriegshelden erzählt und aufgeschrieben wurden. Bei Nacht oder bereits zum Abendrot begann das Blutvergießen wieder von Neuem. So trafen die Truppen der Zwerge auch an diesem Abend auf die brandschatzenden Orkhorden aus dem Norden.

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Krieg der Gefallenen, Teil 3

Krieg der Gefallenen, Teil 2

5. Arodus, 4675 AK

Die weißen Steine von Finismur waren einst zu den beeindruckenden Festungsanlagen gefügt worden um das Böse fern zu halten. So hatten sich dort auch an diesem Tag wieder die Streiter des Guten eingefunden um der Göttin Iomedae zu huldigen, bevor sie gemeinsam in die Schlacht zogen.

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Krieg der Gefallenen, Teil 2

Krieg der Gefallenen, Teil 1

21. Pharast, 4674 AK

Es war eine warme Frühlingsnacht. Den vollen Mond am Himmel hatte man nach der Göttin der Toten benannt. Pharast. So kurz vor der Morgendämmerung war er purpurfarben und tauchte die Berge in ein magisches Zwielicht, denn zwischen den violetten Gipfeln stieg bereits die goldene Sonne empor. Der Schrei eines Adlers hallte noch durch die Täler vor Janderhoff, als das prachtvolle Tier bereits auf den eisernen Zinnen der Handelsstadt gelandet war.

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Krieg der Gefallenen, Teil 1